Service – Informationen mit Nutzwert
Wir haben bisher viel über Journalismus als Informationsdienstleistung gesprochen. Darüber, wie man Leserinnen und Leser in Geschichten hineinzieht, wie man sie mit guten Storys hält und warum Menschen lieber über Menschen lesen als über Produkte. All das ist wichtig.
-Matthias Flödl
Doch jedes Magazin sollte seinen Leserinnen und Lesern auch regelmäßig etwas mitgeben – etwas, das sie unmittelbar anwenden, ausprobieren oder später wieder nachschlagen können. Genau darin liegt der Wert von Servicegeschichten.
Service schafft einen zusätzlichen Nutzen. Er sorgt dafür, dass ein Magazin nicht nur gelesen, sondern auch aufgehoben wird. Der Leser verbindet Ihr Heft mit etwas, das ihm geholfen hat. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er auch die nächste Ausgabe wieder gerne zur Hand nimmt.
Servicegeschichten müssen dabei gar nicht spektakulär sein.
Sie können ganz unterschiedlich aussehen:
- eine Schritt-für-Schritt-Anleitung,
- eine Checkliste,
- ein Glossar,
- ein Rezept,
- ein Stil- oder Dressguide,
- Tipps für Wanderungen mit Einkehrmöglichkeiten,
- Adressen und Empfehlungen,
- ein Praxisbeispiel,
- oder einfach eine Seite mit nützlichem Expertenwissen.
Entscheidend ist nicht die Form. Entscheidend ist, dass der Leser nach der Lektüre denkt: „Das kann ich brauchen.“
Besonders wirkungsvoll wird Service, wenn er als wiederkehrende Rubrik geplant wird. Stellen Sie sich ein Kundenmagazin einer Kaffeemarke vor. In jeder Ausgabe findet sich eine Reisestory. Dazu gibt es auf einer Doppelseite Empfehlungen für außergewöhnliche Cafés am Reiseziel. Oder eine kleine Kaffeeschule: einmal Espresso, dann Cortado, anschließend Cold Brew oder Latte Art. Vielleicht entsteht über viele Ausgaben hinweg sogar ein kleines Kaffeelexikon.
Der Leser weiß dann bereits vor dem Aufschlagen des Magazins, dass ihn dort wieder etwas erwartet, das er gerne liest und später vielleicht sogar ausprobiert. Damit erzielen sie Wirkung, Bindung und Vorfreude.
Über uns
„Corporate Publishing ist unsere Leidenschaft. Aber was genau ist es, was uns so Spaß daran macht? Es ist die Freude daran, Geschichten zu erzählen. Und die Erfahrung zeigt: Jedes Unternehmen steckt voller spannender Storys. Sie müssen nur richtig erzählt und richtig verpackt werden. Dann machen sie das Handeln eines Unternehmens greifbarer. So bauen Sie eine (zusätzliche) Verbindung mit Ihren Kund:innen auf und die Produkte gewinnen an Attraktivität. Und die Geschichte, die wir so gerne erzählen, verpacken wir immer noch am liebsten in Magazine. Sehr klassisch. Aber sie kommen zu Ihren Kund:innen ins Büro, nach Hause oder ... Dort liegen sie vielleicht auf dem Couchtisch, und erzählen Ihre Geschichte."
- Matthias Flödl
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